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Vom Zeigen und Schauen im ethnologischen Museum

Rahmenprogramm zur Ausstellung
"Vom Zeigen und Schauen - Objekt-, Display- und Reisefotografie im GRASSI Museum für Völkerkunde"

Was wird gezeigt, wie wird es gezeigt, warum wird es auf diese Weise gezeigt und was löst dies bei den Betrachtenden aus? Im Rahmen der Ausstellung "Vom Zeigen und Schauen" nähert sich die Veranstaltungsreihe den institutionellen Zeigegesten und Sehgewohnheiten im Museum aus unterschiedlichen Perspektiven. Am Anfang dieser Untersuchung stehen die Fragen, wie Blickrichtungen durch verschiedene Displayformate in ethnologischen Museen vorgegeben werden und welche Hierarchien dies produziert. Wie wirken sich museale Inszenierungsformen auf die Deutung kultureller Zusammenhänge und die Einordnung der gezeigten Objekte und Materialien aus?

Im Laufe eines Tages werden Positionen, Begriffe und Strategien, die das Zeigen und Schauen im Museum betreffen, mit unterschiedlichen Methoden und aus wechselnden Blickwinkeln befragt. Dazu werden KüstlerInnen und KuratorInnen eingeladen, sich den komplexen Beziehungen zwischen Blick, Objekt, Display, Wissenschaft und Vermittlung im Kontext der institutionellen, ethnologischen Ausstellung zu nähern und diese aus ihrer Praxis heraus zu reflektieren.

Die Veranstaltungsreihe umfasst verschiedene Formate - eine dialogische Führung mit der Fotografin Karin Wieckhorst, eine Performance in der Ausstellung und eine offene Diskussionsrunde zum Abschluss -die jeweils einzeln oder im Block besucht werden können.

PROGRAMM

11-12.30 Uhr
Dialogische Führung mit der Fotografin Karin Wieckhorst

14-15.30 Uhr
Performance in der Ausstellung (Künstlerin TBC)

16-18 Uhr
Diskussion und Publikumsgespräch mit Nanette Snoep (Direktorin, Staatliche Ethnographische Sammlungen Sachsens), Margareta von Oswald (CARMaH/ HU Berlin) und Peggy Piesche (Uni Bayreuth)