VORTRAGSREIHE: (Un)-sichtbar?! - Koloniale Spuren in Museen und Gesellschaften

#5: Koloniale Spuren im Stadtbild

Zu Gast:
Joshua Kwesi Aikins, Politologe und Trainer im Bereich der politischen Bildung mit Fokus auf die De/Kolonialität des öffentlichen Raumes
Marcus Stoever und Sophie Yume von der AG Postkolonial Leipzig

In der letzten Veranstaltung dieser Reihe geht es um die Frage, wie mit den noch sichtbaren Spuren der kolonialen Ära im Stadtbild umgegangen werden kann. Welche Bedeutung hat das Erinnern? Was wird benötigt um auch in Deutschland und speziell in Leipzig ein postkoloniales Gedächtnis zu verankern? Dabei sollen Beispiele einbezogen werden, die weit über Leipzig hinaus weisen - Beispiele der unzähligen vergangenen Debatten, Auseinandersetzungen und Kämpfe um die kritische Auseinandersetzung mit kolonialen Spuren und Kontinuitäten und für eine angemessene Würdigung und Wiedergutmachung der Opfer der kolonialen Expansion. Was kann aus diesen Prozessen gelernt werden, die dazu beigetragen haben, das Thema tiefer in der deutschen Öffentlichkeit zu verankern?

Die Veranstaltungsreihe möchte zum Verständnis beitragen, warum die Aufarbeitung dieser Geschichte für die Gegenwart so wichtig ist und welche Potentiale die postkoloniale Auseinandersetzung bietet. Sie wird Zusammenhänge und Beziehungsmuster sichtbar, Perspektiven nachvollziehbar und Stimmen hörbar machen.

Eine Kooperation zwischen dem GRASSI Museum für Völkerkunde und Weiterdenken, Heinrich-Böllstiftung Sachsen.

Isabelle Reimann, Ethnologin und aktiv in der politischen Bildungsarbeit, moderiert die Podiumsdiskussionen. Sie war zuletzt Lehrbeauftragte am Ethnologischen Institut Leipzig für das Seminar "Postkolonialismus/Kolonialität".

Eintritt frei

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