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Meditation / Performance / partizipative Installation / #NOBREAK

Eine partizipative Installation von Karoline Schneider (Bildende Künstlerin, Leipzig)

Flucht und Vertreibung sind aktuell die Themen, die rassistische Denkmuster öffentlich werden lassen.Viele unerträgliche Verhältnisse und Konflikte die heute Menschen zur Flucht bewegen, haben ihre Wurzeln im kolonialen Zeitalter. Die einstigen Imperialisten, deren Reichtum teilweise immer noch auf dem Rücken der jetzt Fliehenden entsteht, schotten sich bestmöglich mit Zäunen und Grenzkontrollen, sogar mit militärischen Aktionen gegen Schleuserboote ab. Scheinbar hat ein Großteil der Menschen diese Zusammenhänge nicht bewusst vor Augen. Ihre persönlichen Ängste und Bedenken stehen in den Debatten um Unterkünfte für Geflüchtete stets im Vordergrund. Die Soundarbeit und Installation #NOBREAK, soll die Empathie der Menschen mittels transzentaler Meditation wachrufen. Geschaffen wird eine Situation wie in einem Yogastudio oder Entspannungsraum. Eine klare Stimme  führt die Teilnehmer*innen zuerst in sich,  dann auf das wiegende Meer, bis sie sich auf einem Boot mit vielen verunsicherten Menschen wiederfinden.

 Der Text wurde in Zusammenarbeit mit Geflüchteten erarbeiten, die das Mittelmeer überquert haben.

 Meditation danach Gespräch mit Karoline Schneider

Eintritt frei