Myriam Mihindou / La Folle

Videoprojektion auf dem Boden / Video projection on floor / 5 min.

Courtesy Galerie Maia Muller / © ADAGP / Paris / 2005

Courtesy Galerie Maia Muller / © ADAGP / Paris / 2005

Mit der Videoprojektion La Folle von Myriam Mihindou beginnt die ungewisse Reise durch den Zwischenraum. Es ist der Versuch, eine fiktive Grenze zu überschreiten, ein Annähern und Erforschen des Umgangs mit unbekannten Orten, Zuständen und Gefühlen. Myriam Mihindou webt die Besucher*innen in eine nicht immer rational erfassbare Welt zwischen Traum und Erinnerung ein.

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La Folle, a video projection by Myriam Mihindou, opens the uncertain journey through the space found in between. It is the attempt to cross an imaginary border and become acquainted with unfamiliar places, conditions and feelings. Myriam Mihindou weaves the visitors into a world that is situated somewhere between dreams and memory and cannot be easily understood on a rational level.

 

 

 

Vita / Bio / Life

 Myriam Mihindou / La Folle / GRASSI Museum für Völkerkunde / 2016 / Copyright Sandra Neuhaus

 Myriam Mihindou / La Folle / GRASSI Museum für Völkerkunde / 2016 / Copyright Sandra Neuhaus

Miriam Mihindou geboren in Libreville / Gabun lebt in Clichy und arbeitet in Ivry sur Seine.

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Myriam Mihindou ist 1964 in Gabun geboren und verbrachte dort ihre Kindheit. Sie hat sich an der Kunstschule von Bordeaux eingeschrieben, wo sie auch mit der Erforschung des Themas der «Umsiedlung/Migration/Entwurzelung» begonnen hat. Sie lässt sich zugleich – wie Sie sagt, von Künstlern und Ethnologen sowie Griaule, Leiris, und künstlerische Bewegungen wie Arte Povera, Land Art, Beuys, Basquiat, Frida Kahlo aber auch von der kritische Ethnopsychiatrie, die sich mit interkulturellen Fragen beschäftigt, inspirieren. In La Réunion hat sie zusammen mit Musikern, Schriftstellern und Bildhauern bereichernde Erfahrungen gesammelt.

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Myriam Mihindou (b. Libreville, Gabun) lives in Clichy and works in Ivry sur Seine.